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I Am Vengeance! Bringer Of Death And Destruction!

Mahlzeit

Hat ein bisschen zum neuen Eintrag gedauert, ich weiß, Schande über mich. Aber ich hatte weder großartig Zeit noch Lust. Und auch kein akutes Thema. Aber nachdem man mich nun mehrfach nötigte, wird es wohl wieder Zeit.

Thema Heute: Der Metaller in der Öffentlichkeit.

Wie ich darauf komme? Nun, ich gehe an eine Schule wo es überdurchschnittlich viele Metalheads, Rockfreunde und Langhaarige gibt. Was gut ist, ist weniger Platz für HipHopper und Kümmels. Derer haben wir zwar auch reichlich, aber da der Fachinformatiker-Systemintegration Deutschlands schwerste Ausbildung ist, (und das ist nicht meine Meinung sondern wurde von den verschiedenen Kammern in Deutschland ermittelt) gibt’s nicht nur wenige Kümmels sondern auch recht wenige Idioten. Aber das soll nun nicht das Thema sein, sondern der Metaller anundfürsich.

Eigentlich ein eher … unschöner Anblick für einen Normalsterblichen: Lange Haare, Bart (oder unrasiert), Militärhose, Springerstiefel, ausgewaschene Shirts und eine Jeansweste mir bunten Bildchen drauf. Aber ich bin überrascht: Bislang habe ich mit dieser Aufmachung keine Probleme bekommen, im Gegenteil, die Leute sind neugierig, fragen sogar nach. Da gibt’s diverse Situationen, einige möchte ich gern kurz schildern:

Heute kam ein Kamerateam auf mich zu und einer meinte so: "Ey du bist ja Metaller, auf dich kann ich mich doch verlassen, oder? Haste Bock kurz paar Fragen zu beantworten?"

Gesagt, getan. Und Lob gabs für meine überraschend detaillierte und Politik-kritische Aussage.

Anderes Beispiel: Unser Wirtschaftslehrer sah mich das erste Mal und fragte mich was es mit den Aufnähern auf meiner Weste zu tun hätte und warum ich denn die Weste über der Lederjacke tragen würde. Und wir kamen ins Gespräch und er wurde sehr neugierig. Sehr interessant.

Mit einem Dozenten einer Schulung, den ich nun in der Ausbildung regelmäßig gesehen habe, ging es sogar soweit dass wir über Wacken, die Scarcross Reihe, Musik und Konzerte sprachen – inklusive Musikaustausch. Und der Typ war 40, hatte Anzug an, kurze Haare und einen Wohlstandsbauch. Interessant.

Aber auch in Zügen haben die Menschen um mich herum keine Abneigung, mein der Platz neben mir bleibt selten leer, manche sind erstaunt und andere haben Fragen, die ich natürlich gern beantworte, denn ich mag die Musik, das Feeling und das Drumherum. Warum nicht Auskunft geben?

Natürlich gibt es Leute die die Nase rümpfen und lange Haare asi finden. Bitte, sollen sie doch. Ist doch ein freies Land. Ich kann Schmierölaugen oftmals auch nicht leiden... so was gibt’s doch einfach, ist doch normal. Und ich bin ehrlich gesagt immer froh und auch etwas stolz wenn sich zwei Metaller einfach so grüßen in der Stadt. Ist mir schon so oft passiert, dass ein Metaller (den ich nicht kannte) mich grüßte, mir zunickte oder sonst was. Ich finde das klasse. Wo gibt’s das sonst noch? Nicht jeder Metaller ist mein Freund, klar. Aber generell schafft es doch erstmal Annährung mit potenziell interessanten Menschen. Da ich eh ein recht offener Mensch bin, freut mich das, auf diese Weise neue Kontakte knüpfen zu können.

Wenn Bekannte meines Vaters (Rockfan) kommen, dann finden die es cool dass der Sohnemann auch lange Haare hat und Musik in dieser Richtung hört, warum auch nicht? Gar meine Großeltern (eher konservativ) haben damit kein Problem mehr. Denn, man darf auch nicht vergessen: Einen Gammelmetaller (fettiges Haar, Dusch-feindlich und Hygenieresistent) möchte ich auch nicht neben mir im Zug sitzen haben, muss doch nicht sein. Grade solche Metalheads, jene die stinken und pöbeln verursachen die schlechte Meinung die Landläufig über Metaller herrscht. Es muss ja nicht jeder der letzte Asi sein. Obwohl ich, auch grade in der Gruppe, gerne laut bin und nur Scheisse im Schädel habe. Aber generell versuch ich auch nicht allzu asi zu wirken. Und es ist doch ein schönes Gefühl, wenn man in eine Bank kommt (mit dem oben beschriebenen Outfit) und man wird ebenso freundlich und höflich behandelt wie jeder andere auch, trotz dass man etwas anders aussieht. Auf der Arbeit habe ich auch damit keine Probleme (abgesehen von amüsanten Witzen über Langhaarige…. Und dass lange Haare unmännlich wirken oder dass man damit weniger Erfolg beim schönen Geschlecht hat: Schwachsinn! Dies war vielleicht früher so, aber heute nicht mehr, zumindest überwiegend

Wie sind denn eure Erfahrungen als Metaller in der Öffentlichkeit? Würde mich doch gar sehr interessieren. Vielleicht hat der ein oder andere ja auch ganz andere, negative Erfahrungen gemacht!

The Emperor protects! Hail and Kill!

21.2.07 18:43
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ralla (24.2.07 17:18)
Ich mach eigentlich so gut wie garkeine, weil ich mich in der Regel unauffällig gebe. Zur Arbeit komme ich logischerweise nicht in Metallerkluft und an den wenigen Schultagen wird das auch immer seltener. Hab nicht so den Drang mich nach aussen hin besonders darzustellen, wenn nicht mal Gleichgesinnte in meinem näheren Umfeld sind.

Über die langen Haare höre ich zuweilen nur schlechte Witze, aber det is mir wurscht.

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